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September 2017

Neue Lehrende begrüßt am Pädagogischen Fachseminar (PFS)

PFS_Neue Lehrende_2017In der ersten Gesamtkonferenz konnten die Leitung des PFS, Dr. Thomas Hertel und Edgar Denk, der Örtliche Personalrat sowie die Lehrenden acht neue Kolleginnen und Kollegen begrüßen.

Seit 2016 werden am PFS in Schwäbisch Gmünd Fachlehrkräfte für Sonderpädagogik in einem neuen Ausbildungsgang ausgebildet. Jetzt wird der zweite Kurs aufgenommen und damit werden natürlich zusätzliche Lehrende benötigt. Innerhalb dieses neuen Ausbildungsganges gibt es drei Wahlmöglichkeiten: Fachlehrkraft für die Förderschwerpunkte geistige sowie körperliche Entwicklung und Technische Lehrkraft.

Auch für die nun dreijährige Ausbildung der Fachlehrkräfte für die musisch-technischen Fächer (Alltagskultur und Gesundheit, Kunst, Sport, Technik) konnten drei neue Lehrende berufen werden.

Interessenten an diesen Ausbildungsgängen können sich derzeit 'online' beim Regierungspräsidium Stuttgart bewerben und sich bei einer Veranstaltung am 06. Oktober am PFS darüber informieren.

Juli 2017

Betriebsbesichtigung bei Bäckerei Berroth

Angehende Fachlehrkräfte des Pädagogischen Fachseminars erkunden den Ausbildungsberuf Bäcker

Betriebserkundung BerrothIm Rahmen des Ausbildungsmoduls „Berufsorientierung“ haben die angehenden Fachlehrkräfte des Pädagogischen Fachseminars Schwäbisch Gmünd (PFS) mit ihrer Fachleiterin, Sylvia Werner, die Aura des Seminars mit der Berufswelt des Bäckers bzw. Konditors getauscht. Bäckermeister Manfred Berroth hat der Gruppe sehr informative Einblicke in seiner großen Backstube auf dem Gügling ermöglicht.
Die Verankerung der Leitperspektive „Berufliche Orientierung“ in den Leitgedanken aller Fächer in den Bildungsplänen 2016 erfordert auch für die Fachlehrkräfte, die bereits selbst einen Beruf erlernt haben, eine intensive Auseinandersetzung mit der Umsetzung Beruflicher Orientierung an den Allgemeinbildenden Schulen. Didaktische Möglichkeiten, Kompetenzen, Potenziale und Interessen von Schülerinnen und Schülern individuell zu fördern, waren Inhalte vorangegangener Veranstaltungen. Die Betriebsbesichtigung ergänzte nun durch die Einbeziehung eines außerschulischen Lernortes die berufliche Orientierung im Unterricht in der Schule.

Die angehenden Fachlehrkräfte erfuhren nicht nur die fachlichen Voraussetzungen für eine Ausbildung wie Mathematik- und Deutschkompetenz, sondern u.a., dass Durchhaltevermögen und Pünktlichkeit eine wichtige Rolle spielen. Großen Wert legt der Betrieb auch auf die Einhaltung des Jugendschutzes während der Ausbildung. Ganz besonders interessiert waren die Fachlehrkräfte an den Informationen, dass Bäckermeister Manfred Berroth in seinem Betrieb die Grundsätze der Nachhaltigkeit praktiziert, die Verwendung regionaler Produkte und vor allem auch den Verzicht auf Konservierungsstoffe auf seine Agenda geschrieben hat. So schmeckte die während des Rundgangs gebackene Brezel doppelt gut!

Juli 2017

Konsumkritischer Stadtrundgang

Ein konsumkritischer Stadtrundgang!

Globalisierung – live in der Innenstadt von Schwäbisch Gmünd

Angehende Fachlehrkräfte des Pädagogischen Fachseminars - Fachbereich AuG (Alltagskultur und Gesundheit) - stellen einen konsumkritischen Stadtrundgang durch Schwäbisch Gmünd zusammen.

Die angehenden Fachlehrkräfte am Pädagogischen Fachseminar hatten unter Anleitung ihrer Fachleiterin Sylvia Werner Gelegenheit, sich über viele Wochen mit der Thematik Konsum -Verbraucherbildung kritisch zu beschäftigen. Die intensive theoretische Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsumverhalten, verschiedenen Lebensstilen, der Veränderung von Mode, der Fertigung von Kleidung in der textilen Kette, der Berechnung des eigenen ökologischen Fußabdruckes, der Produktlinienanalyse, der Greenpeace Studie ‚Nachhaltigkeitsbarometer 2015’ sowie eine Markterkundung von Dienstleistungen standen ebenso im Fokus, wie die Möglichkeiten einer didaktischen Umsetzung der Leitperspektive 'Verbraucherbildung' im neuen Bildungsplan.

So waren Rollenspiele als Akteure des Baumwollhandels, ein Warentest, Webquest, der Nachhaltige Warenkorb sowie die Erstellung eines Flyers zum Nachhaltigen Konsum nur einige der Möglichkeiten, Jugendliche auf ihre Rolle als mündige Verbraucher vorzubereiten. Den Schlusspunkt des Moduls bildete der konsumkritische Stadtrundgang durch Schwäbisch Gmünd. Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer erarbeiteten sich in selbstständiger Recherche Informationen zu den Produktionsbedingungen von Obst und Gemüse, Fleisch, Kaffee, Sportschuhen, Kleidung und Spielzeug. Sie suchten sich dann die zu den Konsumartikeln passenden Einkaufsstätten in der Innenstadt und präsentierten ihren Kolleginnen und Kollegen ihre Ergebnisse. Aufgabe war auch, die Lernumgebung für die Zuhörenden positiv und aktiv zu gestalten.

So erfuhren die Zuhörer vor dem Geschäft „unverpackt GD“ am Beispiel von regional und saisonal eingekauftem Obst und Gemüse vieles über Verpackungsmüll und von der Idee für die Einrichtung dieser Einkaufsmöglichkeit. Den Teilnehmern wurde hierbei erlebbar gemacht, wie sinnvoll der Einkauf gerade dort auch für kleine Haushalte ist und dadurch ein überlegt-angepasster Umgang mit Lebensmitteln praktiziert werden kann. So kann der mündige Verbraucher dazu beitragen, dass weniger Lebensmittel schlecht werden und entsorgt werden müssen.

Das Leben eines Schnitzels, sehr eindrucksvoll mit entsprechenden Fotos erzählt, ließ vor einer Metzgerei die Zuhörenden über den eigenen Fleischkonsum nachdenken.

Dass es bei Sportschuhen wenig fair produzierte und gehandelte Alternativen gibt, wurde vor einem Sportgeschäft verdeutlicht. Auch Kleidung kann in Schwäbisch Gmünd nur in wenigen kleinen Geschäften unter Berücksichtigung dieser Gesichtspunkte erworben werden. Bei Spielzeug für Kinder gibt es bei einem alteingesessenen Spielwarengeschäft Alternativen zu bunten Plastikspielsachen, die zumeist und zuhauf in China produziert werden.

Und dass fair gehandelter Kaffee auch sehr gut schmeckt, konnte bei der abschließenden Einkehr im „Zieners“ getestet werden. Dort reflektierten die angehenden Fachlehrkräfte das Modul Konsum mit dem Ergebnis, nun selbst mehr sensibilisiert worden zu sein, um in ihrer späteren pädagogischen Tätigkeit den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit aufzuzeigen, auf die Arbeitsbedingungen in dieser Welt Einfluss nehmen zu können indem sie sich ihrer potentiellen Konsumentenmacht bewusst werden.

Ein Nebeneffekt war aber auch, dass die zum Großteil auswärtigen Fachlehrkräfte bei diesem konsumkritischen Stadtrundgang die entsprechenden Einkaufsmöglichkeiten in der Stadt Schwäbisch Gmünd neu kennenlernen konnten.

Juli 2017

Ein besonderer Weg zum Beruf der Lehrerin und des Lehrers

Informationsveranstaltungen am 7. Juli 2017, 15.00 Uhr

'Normalerweise' führt der Weg zum Beruf einer Lehrerin und eines Lehrers über das Abitur, ein derzeit vier bis fünf Jahre dauerndes Studium und ein Referendariat von eineinhalb Jahren.

Einen besonderen Weg gibt es für 'Quereinsteiger' mit einem Mittleren Bildungsabschluss und einer abgeschlossenen Berufsausbildung.

Am Pädagogischen Fachseminar in Schwäbisch Gmünd werden zwei Ausbildungsgänge dafür angeboten:

An der Abteilung für musisch-technische Fächer werden Fachlehrerinnen und Fachlehrer für die Fächer Alltagskultur und Gesundheit, Bildende Kunst, Sport und Technik für den späteren Einsatz an Grund-, Haupt-, Real- und Gemeinschaftsschulen ausgebildet.

An der Abteilung Sonderpädagogik am Pädagogischen Fachseminar in Schwäbisch Gmünd und an der Außenstelle in Heilbronn werden seit September 2016 Fachlehrkräfte und Technische Lehrkräfte für die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (Sonderschulen) mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung sowie körperlich-motorische Entwicklung ausgebildet.

Beide Ausbildungsgänge dauern jeweils drei Jahre und erfolgen in einem Vorbereitungsdienst mit Ausbildungsgehalt.

Neben der fachlichen und fachdidaktischen Qualifizierung in den entsprechenden Fächern bzw. Schularten liegen die Schwerpunkte der Ausbildung im Bereich Pädagogik und Pädagogische Psychologie.

Ein wesentliches Kennzeichen dieser dual angelegten Lehrerbildungseinrichtung ist die enge Verzahnung der theoretischen Ausbildung am Seminar mit der Praxis in der Schule. Situatives Lernen im neuen Berufsfeld ist so gewährleistet.

Für die musisch-technische Ausbildung ist neben einer Berufsausbildung noch ein Jahr Berufspraxis nachzuweisen.

Für die Ausbildung in Sonderpädagogik sind bestimmte Berufe, wie zum Beispiel Physio-, Ergotherapeuten, Heilerziehungspfleger, Erzieherinnen, Meister in einem Beruf, Voraussetzung.

Informationsveranstaltungen über beide Ausbildungsgänge finden am 7. Juli 2017, 15.00 - ca. 17.30 Uhr, im Hörsaal 2 des Hörsaalgebäudes der Pädagogischen Hochschule, Oberbettringer Str. 200, 73525 Schwäbisch Gmünd, statt.

An der Außenstelle in Heilbronn, Oststr. 123, findet zeitgleich eine Informationsveranstaltung nur für den Ausbildungsgang 'Sonderpädagogik' statt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Nach einer allgemeinen kurzen Einführung besteht Gelegenheit, an Ständen mit Lehrenden und angehenden Fachlehrkräften ins Gespräch zu kommen, um sich über Aufnahmeprüfung und Ausbildung zu informieren.

Weitere Informationen, z.B. über die angebotenen Fächerkombinationen, die Eignungsprüfung, die Berufsgruppen für die Ausbildung in Sonderpädagogik, den Anmeldeschluss, sind unter www.fachlehrer.net oder 07171/983 355 zu erhalten.



Mai 2017

Logo des 5. Deutschen Diversity-Tags Aktion zum Diversity-Tag

Anwärterinnen und Anwärter des dezentralen Ausbildungsstandortes Heilbronn veranstalteten am 30. Mai 2017  im Rahmen des Diversity-Tags eine öffentliche Aktion in der Heilbronner Innenstadt.

Zur Fragestellung Was unser Leben reicher macht / Vielfalt bedutet für mich ...? wurden Passanten auf dem Killiansplatz befragt. Die Aussagen und Gedanken wurden auf bunten Puzzleteilen festgehalten. Auf diese Weise kam es zu einer dokumentierten Vielfalt unterschiedlicher Statements. Diese waren Anlass für Gespräche, die von den angehenden Lehrkräften für Sonderpädagogik als sehr gewinnbringend in Hinblick auf ihre spätere berufliche Tätigkeit bewertet wurden.



JANUAR 2017

SELBSTREGULATION KONKRET: Ein Zehnkämpfer zu Gast am Pädagogischen Fachseminar

Selbstregulation Stauß

Selbstregulation und das Wissen darüber sind wesentliche Kompetenzen, die Lehrkräfte in der heutigen Zeit haben müssen, damit sie Schülerinnen und Schüler kompetent beim Erwerb dieser unterstützen können.
Am Pädagogischen Fachseminar Schwäbisch Gmünd wird im Rahmen der Ausbildung der Fachlehrkräfte für die musisch-technischen Fächer deshalb bereits seit längerem ein Schwerpunkt in diesem Bereich gelegt. Nun nutzten die am PFS Lehrenden die Chance, im Rahmen der neuen, dreijährigen Ausbildung einen weiteren Schritt in diese Richtung zu gehen: In den neu geschaffenen Ausbildungsmodulen wurden jeweils Seminarveranstaltungen und eigenverantwortliche Ausbildungszeiten ausgewiesen. Damit diese Module erfolgreich durchlaufen werden können, erfordert dies von den auszubildenden Fachlehrkräften ein erhöhtes Maß an Selbstregulation. Zunächst erhalten sie hierzu in zwei Modulen im Bereich der Bildungswissenschaften das nötige theoretische Rüstzeug. Diese Theorie wird ergänzt durch ein überfachliches Modul, in welchem, durch persönlich-biographische Zugänge, die Inhalte praktisch erfahrbar gemacht werden.
Um den Blick zu weiten, wurde mit René Stauß (29), Deutscher Meister im Zehnkampf und stellvertretender Geschäftsführer des württembergischen Leichtathletikverbandes, ein kompetenter Referent zu einem Vortrag an das Seminar eingeladen.
Die Veranstaltung wurde von den PFS-Lehrenden Jutta Bryxi und Marcel Egerter moderiert und von Bernd Hummel und seinem Team mit konzipiert. Dem Referenten gelang es eindrucksvoll, gemeinsam mit den Moderatoren, Querverbindungen von Ausbildungsinhalten am Seminar zu den unterschiedlichsten Herausforderungen eines Wettkämpfers herzustellen. Auf diese Weise konnten Erklärungsmodelle der Psychologie beispielsweise auf den Stabhochsprungwettbewerb der letztjährigen Zehnkampfeuropameisterschaften der Leichtathletik oder auf Trainingsinhalte übertragen werden.
Augenscheinlich konnte auch die Relevanz von Coaching auf der Basis von professionellen Trainingsplänen herausgearbeitet werden. Diese Elemente sind nicht nur wesentliche Bestandteile der Entwicklungsgespräche am Pädagogischen Fachseminar, sondern gehören ebenso zum Handwerkszeug einer Lehrkraft in der Schule.

DEZEMBER 2016

Leitungsteam am Pädagogischen Fachseminar komplett

Vor kurzem wurden Jutta Bryxi, Anna Grimm, Julia Raff und Stephanie Sinn im Regierungspräsidium Stuttgart zu Seminarschulrätinnen und damit Bereichsleiterinnen befördert.
 Neue Bereichsleitungen PFSGDAnna Grimm hat an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd die Fächer Hauswirtschaft/Textiles Werken, Sport und Deutsch studiert. Die frühere Handballerin und Tanzpädagogin ist seit 2005 als Lehrbeauftragte für die Fächer Hauswirtschaft/Textiles Werken und Sport am Pädagogischen Fachseminar tätig und leitet nun den Fachbereich Sport.
Jutta Bryxi hat ebenso an der PH Schwäbisch Gmünd studiert und unterrichtete die Fächer HTW, Sport, Biologie und Deutsch. Die erfolgreiche Leichtathletin ist schon seit 2001 am PFS und lehrt in den Fächern Hauswirtschaft/Textiles Werken und Sport. Nun zeichnet sie verantwortlich für den neuen Fachbereich Alltagskultur und Gesundheit am PFS.
Julia Raff hat an der Universität Würzburg den Lehramtsstudiengang Sonderpädagogik und im Anschluss den Vorbereitungsdienst am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung, Abteilung Sonderpädagogik, in Stuttgart absolviert. Nach dem 2. Staatsexamen hat sie als Sonderschullehrkraft an einer beruflichen Schule in Stuttgart gearbeitet. Im neu eingerichteten Ausbildungsgang Sonderpädagogik am Pädagogischen Fachseminar in Gmünd fällt denn auch u. a. der Ausbildungsbereich berufliche Bildung in ihre Zuständigkeit.
Stephanie Sinn hat das 1. Staatsexamen für das Lehramt Sonderpädagogik an der PH Ludwigsburg abgelegt. Ihren Vorbereitungsdienst hat sie am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung, Abteilung Sonderpädagogik, in Stuttgart absolviert. Vor ihrem Wechsel an das PFS Schwäbisch Gmünd war sie 15 Jahre lang Schulleiterin an einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum. Zu Ihren Arbeitsschwerpunkten als Seminarschulrätin zählt der sonderpädagogische Ausbildungsbereich frühkindliche Bildung.
Die ebenso teilweise neue Leitung des Pädagogischen Fachseminars mit Dr. Thomas Hertel und Edgar Denk beglückwünschten die Damen zu ihrer Beförderung und wünschten viel Erfolg bei der neuen Tätigkeit.

OKTOBER 2016

Günther Siewert feiert seinen 80. Geburtstag

Der ehemalige Leiter des Pädagogischen Fachseminars Schwäbisch Gmünd und Gmünder Glas-Künstler absolvierte von 1956 bis 1958 ein Studium in Kunst- und Werkerziehung am Pädagogischen Institut Schwäbisch Gmünd und zusätzlich eine Ausbildung am Werklehrerseminar in Esslingen bevor er als Lehrer an den Volksschulen Gerstetten, Leuzendorf, Kirchberg/Jagst und zuletzt von 1960 bis 1971 an der Friedensschule in Schwäbisch Gmünd tätig war.
Als Ausbildungslehrer der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd von 1968 bis 1971 konnte er seine pädagogischen Fähigkeiten in der Lehrerbildung unter Beweis stellen, um dann im Jahr 1971 als Lehrender an das Pädagogische Fachseminar berufen zu werden.

Günter SiewertNach der Ernennung zum Fachschulrat wurde er im Jahr 1983 durch das Kultusministerium Baden-Württemberg zum Leiter des Fachseminars ernannt.
16 Jahre zeichnete Günter Siewert bis zu seiner Pensionierung 1999 für das PFS verantwortlich.
In seiner Zeit wurde das Ausbildungsfaches 'Werken', das eher künstlerisch-gestalterische Elemente enthielt, zum Fach 'Technik' weiterentwickelt. Hier machte Siewert seinen Einfluss auch über die Grenzen Gmünds hinaus deutlich.
Zudem wurden in seiner Zeit landesweit die 'dritten' Fächer, 'Bildende Kunst' und 'Wirtschaftslehre/Informatik' in den Ausbildungskanon zu den am Gmünder Fachseminar bestehenden Fächern Sport und Technik aufgenommen. Diese Entscheidung hatte gravierende Auswirkungen auf die Organisation und inhaltliche Ausrichtung der Fachlehrerausbildung insgesamt.

Seine Kunstobjekte aus Glas und Keramik finden in der Öffentlichkeit, auch überregional, große Beachtung.

OKTOBER 2016

Das PFS auf Begegnungswoche im Allgäu

Die angehenden Fachlehrerinnen und Fachlehrer des neuen Kurs 16 der musisch-technischen Abteilung am Pädagogischen Fachseminars Schwäbisch Gmünd meistern ihre erste Hürde an der neuen Ausbildungsstätte.Begegnungen mit den unterschiedlichen Herausforderungen des zukünftigen Berufs als Fachlehrkraft sind das zentrale Anliegen dieser Woche auf der Kahlrückenalpe in den Allgäuer Alpen.

Begegnungswoche 16mt

Zu Beginn der Ausbildung stehen am PFS gruppendynamische Prozesse und die Sensibilisierung für den Wunschberuf Lehrerin und Lehrer im Vordergrund.

Ergänzt werden diese Veranstaltungen durch erste Einblicke in neue Ansätze der Pädagogik und in bildungspolitische Zielsetzungen. Diese werden dann mit den eigenen Vorstellungen und Erfahrungen abgeglichen. Einigen Teilnehmerinnen wird dabei klar, dass diese aktualisiert und zum Teil neu gedacht werden müssen. Um diese Erkenntnis zu ermöglichen, werden auch theaterpädagogische Elemente, Vertrauensspiele und erste Kurzvorträge vor einer Gruppe geübt sowie moderierte Reflexionen dabei eingesetzt.

Aber auch konkrete Planungen und eigenverantwortliche Durchführung von differenzierten Wanderungen in der alpinen Region stehen in dieser Woche auf dem Programm. Welche pädagogische Bedeutung die Verlagerung von Lernorten in Theorie und Praxis bedeutet und welche Chancen diese bietet, gilt es zu erleben. Diese Möglichkeit bot sich bei traumhaftem Bergwetter in der zweiten Hälfte der Woche in der Hörnergruppe der Allgäuer Alpen.

Insgesamt bietet die Begegnungswoche aber auch grundsätzlich Gelegenheit, sich näher kennen zu lernen, sowie personale und soziale Kompetenzen zu erproben und zu schulen. Ein erster Grundstein für den Zusammenhalt des neuen Kurses und die gegenseitige Unterstützung gelang in dieser Woche spürbar für alle.

SEPTEMBER 2016

Neue Lehrer und Lehrerinnen braucht das Land

Der Lehrgang 52 und das Kollegium des PÄDAGOGISCHEN FACHSEMINARS

aus HEILBRONN und SCHWÄBISCH GMÜND sagen


HERZLICH WILLKOMMEN

Begrüßungsfeier PFS Gmünd 2016

den angehenden

  • 31 sonderpädagogischen Fachlehrkräften mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung,

  • 14 sonderpädagogischen Fachlehrkräften mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung,

  • 30 musisch-technischen Fachlehrkräften und

  • 5 Technischen Lehrkräften Sonderpädagogik mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

des neuen Kurses K2016 und wünschen ihnen für ihre Ausbildung in den Fachseminarstandorten Schwäbisch Gmünd und Heilbronn viel Erfolg.

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